Meine Arbeit handelt von Malerei im Raum, den Bedingungen von Malerei im Raum, beziehungsweise ihren Rändern und Grenzen. Die Installationen und Wandarbeiten entstehen vor Ort, gehen von den räumlichen Ausmaßen, dem Licht in Räumen und deren Wahrnehmung aus. Ich beziehe mich auf die Konstruktion, auf die Statik, die Grundstruktur des Ortes. Viele Arbeiten situieren sich in den Zwischenbereichen wie Fenstern, thematisieren das Innen und Außen.


Die Malerei ist der Ausgangspunkt all meiner Arbeiten. Im Zentrum der Überlegungen stehen einfache und minimale Aspekte der Malerei: Dies schließt die Verwendung von reduzierten Mitteln ein, wie auch die simple Geste der Auf- und Abbewegung meines Armes, die den Pinsel oder die Walze führt; die Abhängigkeit der Malerei von einem Träger als eine der grundlegenden Fragen. Ich frage nach dem Verhältnis und der Transformation von Farbe und Malerei, nach deren Grundzügen und Entstehung.


Das Malen auf Wänden beschreibt das Verhältnis meines Körpers zum Raum. Ich lote Raumgrößen aus, verwende Walze und Malverlängerung in Bezug zu meinem Körper, dem Raum, der Wand. Die Installationen bilden eine neue Ebene, die auf den Ort reagiert und mit ihm spielt, aber nicht abhängig ist vom architektonischen Raum.


Es entstehen Arbeiten aus ursprünglich sehr glattem Material, deren Oberflächen gebrochen werden. Ich verwende einfaches Material wie Baufolie, maschinenproduziertes Kopier- oder Transparentpapier und Klebeband. Mit dem Auftrag von Farbe entstehen Verbindungen, Neuordnungen und Abgrenzungen. Die Farbe erhält die Eigenschaft, in verschiedenen Richtungen und Dimensionen eingesetzt zu sein. Den Arbeiten liegen Überlegungen zur Materialität der Farbe und des eingesetzten Farb- und Malträgers zu Grunde. Ich arbeite an Objekten, denen die Verbindung von Träger und Befestigung eingeschrieben ist.